Vom 01.07.2016 bis zum 30.06.2017 war Daniel Stockemer Gastprofessor und Humboldt-Forschungsstipendiat am Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Normalerweise ist er außerordentlicher Professor an der School of Political Studies der Universität Ottawa. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Partizipation, politische Repräsentation, Rechtsextremismus in Europa sowie quantitative und qualitative Forschungsmethoden. Seit seiner Berufung zum Professor im Jahr 2010 hat Dr. Stockemer ein Buch als alleiniger Autor, einen Sammelband und mehr als 60 Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Er ist Mitherausgeber von European Political Science (EPS), der Fachzeitschrift des European Consortium for Political Research (ECPR). Im Jahr 2015 war er außerdem lokaler Organisator der Jahrestagung der Canadian Political Science Association.

PD Dr. habil. Julian Bergmann ist seit Januar 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Inter‑ und transnationale Zusammenarbeit“ beim German Institute of Development and Sustainability (IDOS), vormals Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Dort forscht er schwerpunktmäßig zur EU-Entwicklungspolitik, EU‑Außen‑ und Sicherheitspolitik, EU-Afrika-Beziehungen, zur EU-Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine sowie zum Humanitarian‑Development‑Peace Nexus, zu Konfliktprävention und Mediation – mit regionaler Expertise in Afrika, Zentralasien und Osteuropa.

Im Jahr 2023 habilitierte er an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und erhielt die “venia legendi” in Politikwissenschaft; seitdem lehrt er dort als Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft. Seine Promotion zum Thema “Bargaining for Peace, Striving for Stability. A Study on the European Union’s Effectiveness as International Mediator” schloss er im März 2017 ebenfalls an der JGU ab.

Bergmann ist seit seiner Promotion eng mit der Mainzer Politikwissenschaft verbunden: von 2011 bis 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Internationale Politik, seit 2023 als Privatdozent und habilitierter Dozent. Seine akademische Laufbahn dort umfasst Forschung, Lehre und wissenschaftliche Betreuung – insbesondere mit Fokus auf EU‑Integration, internationale Mediation und normative Politikwissenschaft.

Durch seine Qualifikation als Privatdozent und Habilitation an der JGU Mainz ist er formal Teil des universitären Lehr- und Forschungsbetriebs – eine Verbindung, die über die rein externe Forschung am IDOS hinausgeht und ihn aktiv in die politikwissenschaftliche Lehre und akademische Selbstverwaltung der Mainzer Universität einbindet.

PD Dr. habil. Christine Hackenesch ist Politikwissenschaftlerin sowie Senior Researcher und Projektleiterin im Forschungsbereich „Inter‑ und transnationale Kooperation“ am German Institute of Development and Sustainability (IDOS, vormals DIE) in Bonn.

Sie forscht besonders zu EU-Afrika-Beziehungen, China-Afrika-Politik, Demokratieförderung, Menschenrechten und guter Regierungsführung, sowie zur EU-Entwicklungspolitik insgesamt. Innerhalb von IDOS leitet sie bedeutende Projekte, etwa zu den Herausforderungen der EU in ihrer globalen Rolle und der Verbindung von Krisenmanagement mit langfristiger Nachhaltigkeitspolitik.

Ihre akademische Laufbahn umfasst eine Promotion an der Berlin Graduate School for Transnational Studies (Dissertation zum Verhältnis EU–China in autoritären Regimen Afrikas, 2014), und eine Habilitation mit Venia Legendi in Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2023. Seit 2023 ist sie dort als Privatdozentin tätig und lehrt außerdem nebenbei an der Universität Bonn und Mainz

Prof. Dr. Natascha Zaun ist Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Public Policy und Recht am Institut für Politikwissenschaft (IPW) der Leuphana Universität Lüneburg, wo sie seit September 2023 die gleichnamige Professur innehat.

Forschungsschwerpunkte:

  • Europäische und internationale Asyl-, Migrations- und Grenzpolitik
  • Rolle von Populismus, wissenschaftlicher Evidenz und unabhängigen Gerichten bei der Gesetzgebung und Implementierung von Migrationspolitiken

Zaun war von 2015 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Politik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In dieser Zeit war sie Teil der wissenschaftlichen Community der Mainzer politikwissenschaftlichen Forschung – eine Verbindung, die allerdings mit dem Wechsel an die LSE und später zurück nach Deutschland endete. Es gibt keine Hinweise auf eine formale aktuelle Lehre oder Professur in Mainz.

Ramin Asadi (M.A.) war vom 03.12.2023 bis zum 30.10.2024 und erneut vom 01.04.2025 bis zum 30.09.2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Internationale Politik tätig. Zuvor war er an der Hochschule Düsseldorf sowie am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter beschäftigt, wo er derzeit promoviert.

Johanna Speyer ist Postdoktorandin am Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) im LOEWE-Forschungsverbund „Weltordnungen im Konflikt“ und forscht zu internationalen Normen, Autorität und Ordnungskonflikten. Zuvor war sie mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Internationale Politik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo sie weiterhin als Lehrbeauftragte tätig ist. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit der Kontestation internationaler Normen und Institutionen sowie mit der Rolle von Reflexivität in der normativen Ordnungsforschung. Sie hat in renommierten Fachzeitschriften wie Journal of Common Market Studies und der Zeitschrift für Internationale Beziehungen publiziert. Ihre akademische Ausbildung absolvierte sie an den Universitäten Frankfurt und Passau. Mit ihrer Doppelrolle als Forscherin am PRIF und Lehrenden in Mainz verbindet sie theoretisch fundierte Politikwissenschaft mit praxisnaher Lehre und engagiert sich für eine kritische Reflexion internationaler Ordnungssysteme.

Prof. Dr. Alexander Brand ist seit August 2014 Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Hochschule Rhein‑Waal in Kleve. Er leitet außerdem den Bachelorstudiengang „International Relations“ und ist stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie.

Geboren in Jena, studierte Brand Politikwissenschaft, Philosophie und Kommunikationswissenschaft in Dresden, Leipzig und New York; 2010 promovierte er in Dresden über Medienwirkungen in der internationalen Politik. Anschließend war er Postdoc und Lehrender an der JGU Mainz, bevor er nach Rhein-Waal wechselte.

Seine Forschung umfasst Entwicklungspolitik im internationalen Vergleich, US-Außenpolitik, Medieneffekte in IR, IR-Theorien sowie das Zusammenspiel von Sport/Fußball und Politik. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift „Sport & EU Review“ und ist Mitglied u. a. im Forum Sportpolitik Köln und im wissenschaftlichen Beirat des Kölner Forums für Internationale Beziehungen.

Brand verbindet akademische Lehre mit praxisnaher Forschung und vielfältiger internationaler Vernetzung.

Vertretung im SoSe 2008 und WiSe 2009/10 bis WiSe 2010/11: PD Dr. Christian Tuschhoff

Leitung bis WiSe 2008-09 bis SoSe 2009: Univ.-Prof. Dr. Thomas Bräuninger

Leitung bis WiSe 2007: Univ.-Prof. Dr. Herbert Dittgen†